Weihnachten 2020

Stille, Frieden und Hoffnung – genau das wünsche ich Euch!

Stille:

Umso lauter die Welt da draußen, desto mehr sehnen wir uns nach Stille.

Auch wenn heuer scheinbar vieles nicht möglich war und sich so manches im Stillstand befand, waren es doch ziemlich turbulente Zeiten. Dies erzeugte Stress, Frustration und manchmal sogar Wut. Die Batterien sind runtergefahren, manche brauchten sogar Starthilfe.

Deshalb wünsche ich Euch Stille, um die Akkus wieder aufzuladen.

 

Frieden:

Dies ist das Bedürfnis nach einem Verständnis zwischen Menschen. Ein harmonischer Zustand ohne Beunruhigung, Konflikte und natürlich ganz ohne Gewalt. Der grundlegendste Baustein wäre unseren eigenen inneren Frieden zu finden. Dann können wir auch friedlich handeln. Nehmen wir uns an, wie wir sind. Dankbarkeit ist eine gute Möglichkeit zufriedener zu sein. Das führt zu einer Leichtigkeit und Entspannung. Gönnen wir uns die Momente, in denen wir uns rundum wohl fühlen. Nehmen wir Zeiten, in denen wir Frieden verspüren bewusst wahr.

Geben wir diesen Frieden an unsere Mitmenschen weiter.

Ich wünsche Euch friedliche Weihnachten im Kreise Eurer Liebsten.

 

Hoffnung:

Meine persönliche Weihnachtsbotschaft an mich selbst lautet: Alles wird gut!

Ich weiß, das haben wir schon vielfach gehört und diese Floskel ist ziemlich abgedroschen. Sie ist nicht realistisch, sogar nervend und weckt in vielen Menschen Unverständnis. Sie hört sich an wie eine Kalenderweisheit aus der esoterischen Scheinwelt. Damit habe ich nichts am Hut – und trotzdem spüre ich diese Worte in mir. Dieses kleine Fünkchen der Hoffnung. Ein gewisses Grundvertrauen, auch wenn sich das kitschig anhört. Gerade wenn ich schwierige Täler in meinem Leben durchschritt und es mir hundeelend zumute war, spürte ich trotzdem diese kleine Hoffnung. Ich kann das schwer beschreiben. In schwierigen Situationen ist diese Zuversicht in mir oft tief verschüttet, aber doch spürbar. Manchmal brauchte es Zeit bis dieses winzige Fünkchen zu einer kleinen Flamme wurde. Oft war es ein harter Prozess. Die schnelle Lösung gibt es nicht immer, obwohl das natürlich angenehm wäre. Manchmal müssen wir im Morast des Lebens nach diesem Hoffnungsschimmer suchen. Doch das Vertrauen ins Leben und die Hoffnung sollten wir nicht verlieren. Gerade in unserer lösungsorientierten und perfekten Welt mit den oberflächlichen Weisheiten, müssen wir uns tiefer einlassen, um diese Hoffnung wirklich zu spüren.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass dieses kleine Fünkchen Hoffnung nie verlöscht und immer in Euch ist. Ja, dass es sich sogar zu einer richtigen Flamme entwickelt.

Jetzt möchte ich mit einem Zitat von Friedrich Nietzsche schließen, welches in mir ein schönes Bild weckt:

„Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.“

 

Ich wünsche Euch von Herzen frohe Weihnachten und alles Liebe ❤️

 

 

 

 

 

 

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