Mah-Lies analytischer Rückblick

Nachdem ich nun am Wochenende meine letzte Lesung vor meiner längeren Sommerpause gehalten habe, bin ich etwas nachdenklich in einen persönlichen Rückblick gesunken.

Ja, einiges ist im letzten halben Jahr passiert. 

Ich habe 14 Lesungen gehalten.

Dies war für mich im Vorhinein nicht denkbar und trotzdem ist es passiert. 

In diese Herausforderung bin ich nun irgendwie hineingeflutscht und ich muss sagen: Es macht Spaß!

Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt und war in den unterschiedlichsten Locations zu Gast.  

Aber am schönsten empfinde ich die Gespräche die sich während, oder auch nach der Veranstaltung ergeben.

Die gehen mir unter die Haut!

Da „menschelt“ es einfach gewaltig und mit von der Partie sind: Wertschätzung, Verständnis und Respekt. 

Man hört zu, tauscht sich aus oder fühlt mit und erfährt persönliche Geschichten sowie verschiedene Erfahrungen. 

Bei diesen teilweise sehr offenen Gesprächen fühle ich mich eingebettet in einer wohltuenden Atmosphäre auf Augenhöhe. Das inspiriert mich und bestätigt mich in meinem Tun. 

Man bemerkt, dass viele Erdenbürger die gleichen Gedanken, Sorgen oder Wünsche haben.

Und…es wird oft gelacht…herrlich!

Außerdem freut mich, dass meine Blogs fleißig verfolgt werden und es immer wieder bestärkende Feedbacks gibt. Auch wenn der ein oder andere anonyme Brief sich, angesichts eines speziellen Themas, in meinen Postkasten verirrte…hmmm…welchen Aufwand sich diese Person doch gemacht hat. Man bedenke: Briefe schreiben, umliegende Gemeinden ansteuern, Post aufgeben und immer wieder die gleichen Beleidigungen leiern. Eigentlich ist dies ja angesichts des Arbeitsaufwandes ein riesiges Kompliment. 

Und: JA, ich werde weiterhin mein kritisches Auge auf die herrschenden Gesellschaftsphänomene werfen! 

So, nun begebe ich mich aber in die Sommerpause. 

Mein Körper meldet mir nun fast täglich, dass es Zeit wird in eine Ruhephase abzugleiten!

Ich möchte die Sonne spüren, im Wasser planschen und den warmen Wind auf meiner Haut fühlen.

Abends ewig im Freien sitzen und philosophieren. Essen in allen Variationen genießen und dazu ein gutes Glas Wein trinken. Den Tag ruhig angehen. Viele Bücher lesen. 

Also in meinem Gehirn einen richtigen Großputz veranstalten, indem alles Erlebte sortiert und eingeordnet wird. Neues soll entstehen und eine Unmenge an Ideen geboren werden. 

DANKE, ihr lieben LeserInnen!

 

  

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