MeerFreuden & HundeWetter

Endlich – leben im Paradies!

Aufwachen ohne Wecker und das blaue Meer vorm Fenster.

Die Sonne lacht und die Luft ist vom gestrigen nächtlichen Gewitter noch kühl und feucht.

Ich stelle fest, dass unser Hund, der als Modell „Panik vor lauten Geräuschen inklusive Donnergrollen“ ausgeliefert wurde, diese Nacht wieder heil überstanden hat. 

Nachdem das Tier allein schon in diesem Jahr gefühlte 100 Gewitter erlebt hat, und es trotzdem nach wie vor beim ersten Donnerschlag in verzweifeltes Hecheln gepaart mit immensen Pulsrasen verfällt, habe ich die Hoffnung, unser Hundsi könnte sich an dieses Himmelsspektakel gewöhnen, mittlerweile aufgegeben. Der Hund wird wahrscheinlich auch die nächsten Gewitter nur mit hysterischen Panikattacken überstehen. 

Nun ist alles vorbei und ruhig. 

Wuffi trippelt frisch, fröhlich und ungeduldig hinter mir her.

Smart und cool als wäre in der letzten Nacht nichts geschehen, folgt er mir auf Schritt und Tritt.   

Die Hoffnung, dass sich der große, kalte Kasten, wie durch Zauberhand (oder doch Frauli?) öffnet und sich ein köstliches Schmankerl in Hundemaulhöhe verirrt, lebt.

Ich setzte mich auf die Terrasse und genieße die Aussicht. 

Das Meer lieg blau und glänzend vor mir, nur ein Fischkutter tuckert in der Ferne vor sich hin. Möwen kreischen. 

Zikaden zirpen das Lied des Sommers und des Südens.

Was will man mehr?

Letzte Nacht wäre mir wohl Valium für den Hund als dringlicher Wunsch eingefallen, doch nun gehört dies der Vergangenheit an und ich blicke erwartungsvoll in diesen schönen, vor mir liegenden Tag.

Unser junges Kind und mein Mann sind nun ebenfalls erwacht. 

Na, dann reingeschlüpft in die Laufklamotten, sowie raus in die Natur, um die Gegend im Lauftempo zu erkunden. 

Das ältere Kind befindet sich noch im Land der Träume.

Ich stelle mir nun vor, unser Sohn träumt von illustren Abenteuern, welche aus binomischen Formeln, komplizierten Zeichen und der unendlichen Weite der virtuellen Welt bestehen. 

Scheinbar unlösbare Probleme im IT-Bereich, denen er sich heldenhaft in den Weg stellt. 

Sehr spannend! 

Für mich leider ein spanisches Dorf. Abenteuer welche mein Gehirn wohl nie verstehen werden, allein diese phantasierten Vorstellungen, stoßen schon an die Grenzen meiner geistigen Kapazitäten.

Wir lassen ihn schlafen und verlassen mit Hund im Dauerlauf das Haus. 

Freuen uns auf die Rückkehr und den Sprung ins kühle Meer, aber auch auf das folgende opulente Frühstück, welches wir dann verputzen werden! 

Denn schließlich muss das Kaloriendefizit wieder ordentlich aufgefüllt werden – wir sind ja auf Urlaub! 😉

 

 

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