Aber, aber Gelaber

Am Ende der Ausreden beginnt dein Leben!

Motivationssprüche dieser Art sind allgegenwärtig.

Dennoch gibt es Menschen, die zwar gerne möchten, aber nur dann, wenn ihnen jemand das zu Erreichende ins Wohnzimmer trägt und dort abgibt – aber bitte mit Erfolgsgarantie! 

Diese Einstellung begegnet mir in verschiedenen Lebenssituationen.

Beispielsweise hat mein Mann ein geniales Konzept einer „Markenpartnerschaft“ für klimaneutrale Maler-und Stuckateurbetriebe, die „die Wände wieder atmen lassen“ im deutschsprachigen Raum aufgestellt, welches zukunftsweisend, vorausschauend und nachhaltig wirkt. 

Hier kann man als Partnerbetrieb einsteigen. 

Dies erfordert natürlich Einsatzbereitschaft und Konsequenz.

Dann jedoch funktioniert das System.

Das beweisen jene Betriebe, welche dieser Partnerschaft beigetreten sind und sich erfolgreich von herkömmlichen Mustern absetzen. 

Also offensichtlich eine gute Strategie! 

Die Zeit ist reif für Veränderung. 

Dies ist bei allen Veranstaltungen und Vorträgen spürbar. 

Die Resonanz ist positiv! 

Trotzdem begegnet man ab und zu Interessenten, die zwar gerne möchten, jedoch nicht bereit sind etwas zu ändern. Denn dabei müssten diese in die Gänge kommen und konsequent agieren. 

Dazu sind viele jedoch nicht bereit. 

Es erfordert Mut, Fleiß und Geradlinigkeit.

Denn den ausgelatschten Trampelpfad, welchen alle gehen zu verlassen ist nicht immer einfach.

Da ist es sicherlich unkomplizierter sich den Schutzmantel der Masse umzuhängen, obwohl man spürt, dass dies so nicht länger funktionieren kann. 

Man ignoriert die innere Stimme, welche sagt, dass ein Weg abseits des Herkömmlichen etwas Besonderes sein kann. Dass Gelerntes überdacht werden muss, einfach weil es der Zeitgeist erfordert. 

Denn wir sind in der Epoche angelangt in der man vorausdenkend handeln muss. 

Vorgekaute Phrasen von der Industrie dürfen und müssen beleuchtet werden. 

Ja, dazu braucht es eben Courage. 

Daher folgt manchmal das berühmte „ABER“ der Verunsicherung. 

Und schwups zaubert der Skeptiker seine „ABER-Gründe“ aus seinem selbst gebastelten Zylinder. 

Probleme wahrzunehmen, darüber zu sprechen und dann doch zu handeln sind bekanntlich verschiedene Dinge. 

Denn die wahren Gründe dieser vielen „ABER-ABER“ stecken nicht in Details und Fakten, sondern manchmal in einer gewissen Bequemlichkeit. 

Jeder ist Profi bei Schuldzuweisungen und weiß, was alles falsch läuft. 

Hauptsache er selber ist nicht am Zug etwas zu ändern.

Besonders augenscheinlich wird dies bei Reaktionen auf den Seiten der sozialen Medien. Die meisten haben an allem und jedem etwas auszusetzen. Natürlich wird auch mit Besserwisserei nicht gegeizt. Jeder ist „Experte“ und weiß sowieso alles und noch viel mehr. Warum etwas nicht funktioniert und weshalb dies oder jenes sowieso zu nichts sein kann, wird nachdrücklich kommentiert.

Und darüber hinaus weiß natürlich jeder ganz genau wer Schuld an dem Dilemma der Branche hat. Der Sündenbock ist meist in der Politik beheimatet und sitzt in der Regierung. Oft aber sind auch die Auftraggeber, die Ausschreibung eines Projektes, die Lieferanten, die Mitbewerber oder einfach der „böse“ Mitmensch Schuld an der Misere. 

 

Auch wenn es alles andere als rund läuft, wird versucht am alten System festzuhalten und es wird vermieden den Tatsachen ins Auge zu sehen.  

Mitschwimmen ist die Devise. 

Am meisten kann man sich dann aber aufregen und lospoltern, wenn die „Mutigen“ Erfolg haben und etwas erreichen, obwohl sie nicht auf den herkömmlichen Pfaden dahingedümpelt sind, welche alle beschreiten. 

Dann werden wieder schnell viele „ABER“ gesucht und lautstark rausposaunt wie unsinnig doch alle sind um sich selbst wieder ins bessere Licht zu stellen. 

Ja, jeder darf Verantwortung übernehmen für seine Handlungen und seine Entscheidungen – diese Freiheit haben wir! 

Auch wenn es ein Umdenken erfordert und man die eingefahrenen Einbahnstraßen dabei verlassen muss. 

Doch aktiv handeln, anstatt passiv hinterherzuhinken ist auf alle Fälle erfüllender. 

Anpacken, umdenken, hinterfragen, überlegen, engagieren und verantwortungsvoll herausragen – einfach ins TUN kommen – denn es funktioniert!

Und abschließend möchte ich einen weisen Satz meiner lieben Bloggerkollegin Iane Maehr von „gesunde Erbsen“ zitieren: „Am Ende des Tages treffen wir nämlich immer selbst die Wahl. Wir entscheiden uns – sowohl für die guten Dinge als auch für die weniger guten.“

 

Mehr Geschichten von mir, gibt es in meinem Buch: „Mann, bist du gut; Frau!“

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2 Gedanken zu „Aber, aber Gelaber

  1. Sehe es auch so und halte es da mit dem alten E. Hemingway „Die kürzeste Antwort auf etwas ist es einfach zu tun.“
    Dankeschön für die Gedanken und ich wünsche eine traumhafte Zeit mit ebensolchen Begegnungen.
    Liebe Grüße
    Brigitte DANIEL

    1. Herzlichen Dank, für das Feedback :-)!
      Ja, einfach entscheiden, anpacken und tun…;-)
      Liebe Grüße

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