Erkennungsmerkmale der Vorweihnachtszeit

 

In den letzten Tagen wurde einem nicht nur mit dem Blick auf dem Kalender, sondern auch mit verschiedenen Eindrücken klar: Weihnachten ist nicht mehr weit!
Heutzutage kann sich wirklich kein Mensch mehr mit: „Das habe ich nicht gewusst!“ rausreden. Nein, die Erkennungsmerkmale sind wahrhaftig eindeutig und weder zu übersehen, noch zu überhören.

Das Wahrnehmen, des herannahenden Ausnahmezustandes, beginnt oft schon Ende November in etwas gruseliger Form. Plötzlich ist man mit Bildern von schaurigen Perchten konfrontiert. Auf zahlreichen Plakaten, für die in jeder Ortschaft abgehaltenen Umzüge und Events, starren einem diese Exemplare entgegen.
Für mich ist das eher nix, bekomm ich doch schon beim Gedanken an einen „normalen Krampus“ unserer Kindheit Herzrasen und Schweißausbrüche.
Also, dieser Kick wird bei mir vermieden und deswegen unbeachtet vorübergehen.
Aber bitte – kein Problem wenn Mann/Frau dieses „Gänsehautfeeling“ braucht – warum nicht!

Ein weiteres Indiz, dass der Advent Einzug gehalten hat, besteht darin, dass man sich in der Früh beim Entleeren des Briefkastens plötzlich wundert, warum die Tageszeitung doppelt so dick daherkommt als gewöhnlich. Meist purzeln einem danach gleich unzählige „Hochglanzseiten“ von Bling-Bling Geschmeiden, sowie Zeitmessern aller Art entgegen.
Diese Fülle an Luxusgeglitzer bleibt einem das restliche Jahr erspart.

Wenn ihr feststellt, dass der Gang zum Postamt auf einmal noch mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt, dann sind wir abermals einem Beweispunkt auf der Spur.
Denn Unmengen an Paketen oder sonstigen Utensilien werden um diese Zeit verstärkt versendet. Wenn man Glück hat, hat man in der Schlange vor sich auch noch einen interessierten Kunden, der einen seiner Lieben mit einem neuen „Wisch-Handy“ beglücken möchte und dies natürlich ausführlich erklärt bekommt. Dann darf man noch längere Zeit im beheiztem Postamt, eingepackt in einer warmen Winterjacken, verbringen.

Haben diese unverkennbaren Zeichen noch immer nicht gefruchtet, ist es spätestens dann soweit, wenn man in der Nacht hochschreckt und feststellt im Halbschlaf „Last Christmas“ von Wham vor sich hingesummt zu haben.
Ich kann euch aber beruhigen, dies ist ganz „normal“ in dieser Zeit, denn „Kommerzsender aus dem Äther“ bedienen sich fast in Endlosschleife damit.
Manchmal begegnet man aber auch in Geschäften und Weihnachtsmärkten diesem Ohrwurm – also es gibt kein Entrinnen.

Zu guter Letzt hat sich sogar das Wetter heuer daran erinnert, dass es um diese Zeit kalt und frostig zu sein hat, und liefert somit ebenfalls einen eindeutigen Hinweis – Weihnachten steht vor der Tür!

Zum Leugnen ist es zu spät! 😉

Ich wünsche EUCH eine schöne Vorweihnachtszeit, mit individuellem Wunschprogramm nach EUREM Geschmack! 🙂

2 Gedanken zu „Erkennungsmerkmale der Vorweihnachtszeit

  1. Wo ich das gerade lese stelle ich fest, dass ich dieses Jahr noch kein einziges Weihnachtslied gehört habe…verrückt.

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